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Die 80.000-Euro-Falle – Warum der Geschäftsführer sich nicht selbst als Datenschutzbeauftragter bestellen darf.
Julia leitet ein Softwarehaus mit zunächst 15 Mitarbeitern. Sie ist ordentlich – zahlt Steuern, führt Versicherungen, kümmert sich um Compliance. Als sie einen einfachen Online-Shop mit Kundendaten aufbaut, denkt sie: Ich mache das schnell selbst als Datenschutzbeauftragte. Formal war das kein Problem – unter 20 Mitarbeitern ist kein Datenschutzbeauftragter Pflicht. Dann wächst das Geschäft. Die Agentur stellt ein, zwei, drei neue Leute ein. Irgendwann sind es 24 Mitarbeiter.

Bastian Mader
29. Juli


Mit einem Bein im Gefängnis – eine Geschichte aus dem Mittelstand.
Thomas B. leitet ein Bauunternehmen mit 35 Mitarbeitern und 6 Millionen Euro Umsatz. Mittelstand pur. Dann wird's eng: Aufträge bleiben aus, Zahlungen verzögern sich. Thomas finanziert vor und hofft. Im Januar 2024 ist es klar – sein Unternehmen ist überschuldet. Nach deutschem Recht hat er jetzt eine Frist: drei Wochen, um einen Insolvenzantrag zu stellen, § 15a InsO. Thomas stellt ihn fünf Wochen später. Was folgt: Strafverfahren wegen Insolvenzverschleppung Geldstrafe: 15.

Bastian Mader
29. Juli


Der Geist des Vorgängers – Warum auch Ex-Geschäftsführer versichert sein müssen
Neuer Job, neuer Schreibtisch, neue Unterschrift unterm Handelsregisterauszug. Und dann, sechs Monate später, ein Anruf vom Steuerberater: "Ihr Vorgänger hat da 2022 eine Entscheidung getroffen, die uns jetzt eine Betriebsprüfung mit Nachforderung beschert." Willkommen im Alltag als neuer Geschäftsführer. Die gute Nachricht: Eine ordentliche D&O-Versicherung kennt dieses Problem – und hat es längst gelöst. Wer ist eigentlich versichert? In jeder D&O-Police steckt eine Formuli

Bastian Mader
20. Juli
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